Mittwoch, 20. Dezember 2017

Die letzten beiden Wochen vor Weihnachten, juhuuuu!

So kurz vor Weihnachten ist gar nciht mehr viel passiert. Unter der Woche war ich wie immer arbeiten, und das es so früh dunkel wird habe ich auch sonst nicht viel unternommen. Am Samstag vor dem dritten Advent war ich dann in Livingston (etwas westlich von Edinburgh), wo zwei von uns Mainzer Teaching Assistants im Hausmeisterhäuschen der Schule wohnen und daher eine ganze Wohnung für unsere Weihnachts-, Wichtel- und Glühweinrunde zur Verfügung stellen konnten. Ausgemacht war, dass jeder etwas mitbringt. Natürlich sind nicht alle GETs aus ganz Schottland angereist, sondern diejenigen aus Edinburgh, Berwick und ich haben eine kleine Rund evon 13 Personen gemacht. =)

Livingston vom Bahnhof sieht ungefähr so aus: 


Es war wieder suuuuper Wetter, aber auch eiskalt und spiegelglatt. Richtig viel zu sehen gab es in Livingston leider nicht. Ich bin 30 Minuten lang in Richtung der Berge entlang der Straße gelaufen, habe dabei 3 oder 4 Kreisel passiert (man könnte meinen ich war in Ingelheim) und ein Zentrum oder schönes Wohngebiet oder so habe ich dabei nicht entdeckt. Naja, wo wir waren war es wunderbar!


Anna und Sarah bauen das Buffet auf: es gab Käse-Lauch Suppe, selbstgemachte Mini-Pizzen, Nudelsalat, Baguette, verschiedene Dips, Gemüsesticks, Tomate-Mozzarella-Spieße, Käsewürfel und Trauben und maaaaaaassenhaft Schokolade, Spekulatius usw. Außerdem haben wir im Laufe des Abends mehrfach Glühwein aufgesetzt, heuiße Schokoklade mit Bayleys getrunken, um den wunderbar einfachen Weihnachtsbaum gesessen, gewichtelt und Spiele gespielt und zu späterer Stunde - wir hatten ja nicht genug gegessen - nochmal Apfelpfannküchlein mir Zimt und Zucker gemacht. 


Der wunderbare Weihnachtsbaum.

Wegen der Kälte hatten am Abend dan alle Züge Verspätung, aber um halb 1 war ich dann wieder in Glasgow und daheim im Bettchen. Habe  am Sonntag dann gemütlich ausgeschlafen und weiter nichts verpasst, denn das schöne Wetter hatte leider nicht angehalten und es hat geregnet.

Diese Woche dann habe ich auch nicht viel erlebt. ABER: Maria und ich haben daheim den Weihnachtsbaum geschmückt. Wie das so zu vermuten war ist es ein Plastik-Baum, viel überraschter war ich aber von den Unmengen kitschiger Weihnachtsdeko, die sich auf dem Dachboden finden ließ. Maria und ichhaben das Beste draus gemacht:




Zu Weihnachten darf Drei Haselnüsse für Aschenbrödel natürlich nicht fehlen!

So, jetzt aber genug, ich komme ja übermorgen schon heim, und dann weihnachtet es so richtig! Ich hoffe es wird nochmal kalt und schneit, hier waren es heute 11 Grad!!! Ich schwitze!
Bis bald ihr lieben =)

Montag, 11. Dezember 2017

Zweiter Advent, jedes Kerzlein im Haus brennt

Hallo ihr lieben,

zunächst kann ich jetzt natürlich endlich verraten, was mir der verfrühte Nikolaus so gebracht hat: gaaaaaaaaaaanz ganz weiche Kuschelsocken! Jetzt bekomme ich hier ganz bestimmt keine kalten Füße mehr. Wurden direkt eingeweiht. Vielen Dank lieber Nikolaus! 

In der Woche vom ersten zum zweiten Advent war dann erst mal wenig los, das ich mit unterhaltsamen Bildern ausschmücken kann. Ich beginne also erst mal weniger anschaulich:

Da hier die Berge (also die großen und die im Norden, nicht die Hügelchen die ich so laufe) im Winter wohl immer so richtig zuschneien und überall Warnhinweise stehen, dass man unbedingt eine Eisaxt und Steigeisen dabei haben (und damit umzugehen wissen) sollte, habe ich gedacht eine Wandergruppe wäre doch vielleicht besser als alleine da rumzustolpern. Tatsächlich gibt es in Glasgow selbst relativ viele Gruppen, und auch an der Uni gibt es eine, über die ich mich mal informiert habe. Wegen des Beitrags wurde mir geraten, mich erst im Januar anzumelden, da im Dezember ohnehin keine Wanderungen mehr anstehen. Klar, hier ist gerade Prüfungsphase und da haben eigentlich alle wichtigeres im Kopf als zu wandern. Trotzdem findet jede Woche ein "Social" im Pub statt, bei dem ich die Mitglieder schonmal treffen könnte - dummerweise halt Dienstags um halb 10 abends! Diesen Dienstag lag ich nach dem Abendessen aber so gemütlich eingekuschelt auf dem Bett, dass ich mich da nicht mehr aufraffen konnte. Wir werden sehen ob ich dieses (sehr späte!!!) Treffen jemals wahrnehmen werde. Mehr davon nächste Woche.

Außerdem bin ich jetzt so im "ich muss hier mehr unternehmen und unter Leute"-Fieber, dass ich mich noch bei verschiedensten anderen Clubs und Gruppen umgehört habe, beispielsweise Wasserball, Rugby, Squash, Laufen usw. natürlich überschneidet sich das meiste zeitlich, ich habe ja aber auch noch bis Januar Zeit mir das zu überlegen, haha.

Am Mittwoch habe ich dann einen Termin in der School of Piping gehabt, weil ich mit mal ansehen wollte, wie man so Dudelsack spielt und wie das so abläuft. Die haben alle einen Ziemlichen Sockenschuss glaube ich, denn als erstes wurde ich in ein seeehr muffiges Zimmerchen geführt, das das Dudelsackmuseum darstellt und uralte Dudelsäcke enthält. Außerdem habe ich 6 verschiedene Ausgaben der "Piping Times" mitgegeben bekommen, einer Zeitschrift in der es NUR um Dudelsäcke geht... Ergebnis des Besuchs:



Ja, ich habe jetzt ein Dudelsack-Starterset, haha! Freut euch auf Weihnachten! Der Überraschung halber habe ich hier mal keine Sound-Datei eingefügt. 
Habe jetzt schon an zwei Tagen daheim geübt, es ist erstaunlich schwer überhaupt erstmal den richtigen Ton rauszubekommen, aber wir werden sehen. Natürlich muss ich mit dem Üben immer warten, bis niemand daheim ist, sonst fliege ich vermutlich ganz schnell raus, haha.

So, was sonst...
Eigentlich war sonst nur im Büro sitzen angesagt. Am Samstag habe ich daher mal wieder eine kleine Wanderung geplant. Mit Zug und Bus nur 45 min von Glasgow entfernt liegen die Campsies, eine der ersten Bergketten vor den Highlands. Samstag morgen bin ich also mit der ersten Verbindung (die erst um 9.11 Uhr ging) in Richtung Norden aufgebrochen. Mein Ziel war der Earl's Seat, der höchste Punkt der Campsies mit 578m ein bisschen höher als der Conic Hill vor zwei Wochen (361m). Ich steigere mich also langsam. Zwar war kein Schnee gemeldet, aber auch auf dem viel niedrigeren Conic Hill wurde ich ja überrascht, habe ich alternativ die Möglichkeit gehabt, entlang des West Highland Ways im Tal nach Norden oder entland des Kelvin River Walkways curück nach Glasgow zu wandern. Ich war also auf alles vorbereitet.

Samstag:
Mit dem Zug ging es also nach Milgavie (das total anders ausgesprochen wird und mich sehr verwirrt) und dann mit dem Bus zur Glengoyne Distillery, von wo der Aufstieg zum Earls Seat beginnt.



Über eine gefrorene Weide geht es los, und man schaut zuerst auf den Dumgoyne (427m), zu dem es unglaublich steil bergauf geht. Erst dahinter kommt der Earl's Seat. Das Wetter war wieder wunderbar. Ich habe entweder unglaubliches Glück, oder im Winter ist Schottland einfach viel weniger regnerisch als im Sommer. 




Bis zur Flanke des Dumgoyne war ich bereits fix und fertig, hatte einen knallroten Kopf und neben den Schafen auch einen Fasan aus dem Gestrüpp aufgescheucht. Von so nahe hatte ich die noch nie gesehen. Außerdem war ich bereits von 2 jungen Mädels und einer Gruppe von 7 Personen überholt worden. Ich habe also beschlossen an der Weggabelung direkt zum Earl's Seat weiterzugehen statt mich die steilen Stufen zum Gipfel des Dumgoyne hochzuquälen. Auf dem Rückweg ist das ja auch noch eine Möglichkeit.

Es ging also weniger steil aber doch stetig bergauf um den Dumgoyne herum auf eine Art Hochebene. 




Das ist der Blick auf den Dumgoyne, den ich umgangen habe. Die kleinen Punkte auf der Spitze sind die Gruppe, die mich zuvor überholt hatte. Scheint unglaublich anstrengend gewesen zu sein.



Und immer weiter bergauf, mit rotem Kopf und wunderbarem Wetter. Meine 3 zusätzlichen Fleecejacken und Funktionsshirts brauchte ich beim Weg hier hoch definitif nicht!


Und wieder überalle Schafe. Auch das Eis nahm langsam zu, und oben auf der Hochebene war dann auch wieder ein bisschen Schnee zu finden.



Der Kopf wurde nicht weniger rot, aber das gute Wetter und die tolle Aussicht haben mich sehr motiviert. Auch war es nicht mehr so steil sondern ging ganz gemütlich bergauf, mal eitwas mehr, dann wieder geradeaus, dann wieder leicht bergauf. Ich war so motiviert und begeistert dass (obwohl die jungen Mädels mich schonwieder überholt hatten) ich auch ein Paar überholen konnte. Juhu, Motivation!
Im Bild oben seht iht im Hintergrund wieder Loch Lomond und den Conic Hill. Außerdem habe ich aus dieser Perspektive festgestellt, dass der Ben Lomond doch noch ein ganzes Stück höher ist und ich das vielleicht mal mit meiner Wandergruppe und Steigeisen oder eben im März/April in Anlauf nehmen sollte, auf keinen Fall aber jetzt, ganz alleine und ohne Ausrüstung.


Immer entlang dieser Kante ging es hier oben auf der Ebene also bergauf und bergab. Im Sommer scheint die Ebene ein einziger Sumpf zu sein, teilweise war der Weg von einer 5cm dicken Eisschickt bedeckt, bei der man die Wasserbewegungen in der Wiese noch nachvollziehen konnte. Also gut, dass es so kalt war, sonst hätte ich doch irgendwann nasse Füße bekommen.




Endlich oben. Der Gipfel ist ehrlich gesagt dann doch weniger ein Gipfel als der höchste Punkt der Hochebene gewesen. Trotzdem schön. Der Rückweg führte jetzt nicht mehr entland der Klippe sondern durch die Ebene in Richtung Drumgoyne. ein kleiner Pfad mitten durch gefrorenes Sumpfland. 



Gar nicht so ohne: man sieht fast nicht, dass es hier ne ganzschüne Spalte gibt, durch die ein Bach läuft.


Nur das hohe Schilfartige Gras gibt einen einen Hinweis darauf, wo es ziemlich nass sein könnte.



Unten seht ihr einen riesigen Torf-Klumpen, also handelt es sich tatsächlich um ein Hochmoor hier. Nur wenige dieser Klumpen sind übrig, ich nehme an, dass hier früher mal Torf abgebaut wurde.




Obwohl es aussieht wie Abendsonne ist es erst 13 Uhr! Ich beschließe also, doch nochmal auf den Dumgoyne zu klettern. Mein lieber Scholli, da ging es ganzschönsteil hoch. Habe mehrfach überlegt wieder umzudrehen.


Man sieht es auf dem Bild unten kaum, aber es gibt tatsächlich fast senkrecht hoch...


Oben wurde ich dann aber nochmal mit einer super Aussicht belohnt! Ich bin immernoch sprachlos was das Wetter angeht.



Hier sieht man sogar Glasgow in der Ferne. Ist ja eigentlich auch nur 20 km weit weg, aber das Licht ist schon zu schlecht.



So schön die Aussicht, so furchtbar der Abstieg: Super steile Stufen nach unten zu gehen an einem der Sonne zugewandten Hand, der deshalb natürlich anfängt zu tauen und meeeega glitschig wird. Tatsächlich bin ich mehr als einmal weggerutscht und habe weiter unten dann auch einmal richtig auf dem Hintern gesessen. Wohlgemerkt: während ich auf den Glengoyne und wieder runter gekraxelt und geschlittert bin ist ein Typ den Berg hoch gejoggt!!!, dann auf der anderen Seite runter, auf die Ebene hoch, einmal entlang der Kante die ihr im oberen Bild hinter meinem Kopf seht, wieder zurück und dann auch wieder ganz runter, bevor ich überhaupt unten ankam... Unglaublich. Gejoggt! Ich konnte nichtmal ohne auf dem Hosenboden zu landen runterGEHEN. Mannomann, diese Schotten. Muss vermutlich mal die Wanderschuhe neu besohlen lassen.

Endlich wieder unten angekommen gibg es dan zurück zur Distillery, von wo der Bus mich dann wieder heim gebracht hat.




Sonntag:
Am Sonntag war der Muskelkater wider Erwarten gar kein Problem. Trotzdem habe ich mich mal ein bisschen ausgeruht. Nach einem ausgiebigen Schläfchen war ich mittags im Pub, bei meiner "Aktivitäten-Suche" im Verlauf der Woche habe ich nämlich auch eine Brettspiele-Gruppe aufgetrieben. Von 1 bis 5 habe ich also mit 25 weiteren im Curlers Rest gesessen, bewaffnet mit 15 verschiedenen Brettspielen, und gespielt. Klingt sehr freaky, hat aber echt Spaß gemacht. Leider das letzte Mal in diesem Jahr, aber wenn ich Zeit habe bin ich in jedem Fall beim nächsten Mal wieder dabei.

Zu Hause war eigentlich nicht mehr viel geplant, aber plötzlich -ZACK- war das Licht aus. Stromausfall am Zweiten Advent. Hat wohl einer mit der Weihnachtsbeleuchtung übertrieben. Alle fünf von uns kamen verwirrt mit ihren Handys leuchtend aus irgendwelchen Ecken geschlichen, und gemeinsam haben wir alle verfügbaren Kerzen im Haus ausgegraben und alles mit Kerzenschein beleuchtet. 
Nachdem ich das erst für leicht übertrieben gehalten habe hat der Stromausfall dann aber tatsächlich realtiv lange gedauert, ich schätze mindestend 30 bis 45 Minuten, wenn nicht sogar eine Stunde. Nachdem alles mit Kerzen versehen war haben wir also auf dem Gasherd Teewasser gekocht, einen Putzplan geschrieben und geschwätzt, war sogar ganz gemütlich. Ein kerzenreicher zweiter Advent also, der mich für demn fehlenden Adventskranz mehr als entschädigt hat =)

Das war alles, was es in dieser Woche so zu erleben und berichten gab. Viele Grüße euch allen und bis zur nächsten Woche!




Montag, 4. Dezember 2017

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Hallo ihr lieben,

nachdem ich ja relativ lange krank war habe ich diese Woche begonnen, die große Vitamin-Offensive zu starten. Wir haben in der Wohnung einen Entsafter und Lynne ist immer fleißig am Säfte pressen, also habe ich auch mal den nahegelegenen Obst- und Gemüsehändler geplündert um mich mit ordentlich Vitaminen zu versorgen.

 
 Sieht ganz schön eklig aus und geht hier auch ordentlich ins Geld. Nachdem ich das herausgefunden habe habe ich umgeschwenkt und mache Säfte jetzt nur noch aus dem, was günstig zu haben ist. Derzeit habe jetzt also ich einen Sack Äpfel, einen Sack Birnen und einen Sack Karotten daheim, weil alles sehr günstig war - zusammen kann ich mir das aber nicht so gut vorstellen, so dass ich das vielleicht doch noch ein bisschen mit anderen Zutaten verfeinern muss.

Das Wetter diese Woche war klasse, und auch an der Uni tut sich einiges. Das Gebäude in dem mien Büro ist war seit ich hier bin Eingerüstet zur Restauration, und langsam aber sicher wird das Gerüst Stück für Stück abgebaut. Jetzt sehe ich bald mal, wo ich eigentlich arbeite ;-)
Allerdings muss ich sagen, dass das ganze Abbauen tausend mal lauter ist als alle anderen Bauarbeiten bisher, weil plötzlich schienbar mit Hammer und Meißel am Gemäuer rumgeklopft wird.... uiuiui. Am Freitag habe ich daher einfach mal früher Schluss gemacht, das hält ja kein Mensch aus!



Am Mittwoch war ich auch mal in der Stadt bei einem Konzert, sich ein bisschen unters Volk mischen. War ein lustiger Abend, aber sich allein in eine Kneipe zu stellen als Frau ist halt auch schon ein bisschen komisch - man kommt sich vor wie ein Spinner. Deshalb habe ich mich dann auch entschieden, am Wochenende nicht das Gleiche schon wieder zu machen, sondern mal nach Edinburgh zu fahren. Außerdem hatte dort eine der GETs aus Mainz am Sonntag Geburtstag, und am Samstag Abend sollte reingefeiert werden. Also ab nach Edinburgh.

Zuerst fällt ja mal auf, dass hier vieeeeeel mehr los ist: super viele Touristen, und schon am Bahnhof ein super Blick auf Altstadt, Schloss, Neustadt und Shoppingmeile, Scot-Monument usw. Wenn man hier ankommt ist man gleich beeindruckt. Glasgow finde ich natürlich immernoch super, aber da muss man halt ein bisschen suchen, bis man die schönen Ecken findet, wo hingegen sie einem in Edinburgh sofort auf dem Silbertablett serviert werden!



Oben ist der Blick vom Bahnhof auf Weihnachtsmarkt (Jahrmarkt?) und Scot-Monument, unten der Blick zur National Gallery, dem Schloss und einem Teil der Altstadt. Alles wenn man vom Bahnhof kommt. Schon beeindruckend. Und sehr viel grün.

Da ich erst mittags angekommen bin (morgens musste ich noch meiner WG-Verpflichtung nachkommen und das Bad putzen) bin ich erst mal ein bisschen in der Nähe des Bahnhofs geblieben. Von den angrenzenden Princess Gardens hat man einen schönen Blick auf Edinburgh Castle.




Unten rechts ist der Blick von der Neustadt (George Street) in Richtung Meer, das man in der Ferne noch erkennen kann. Wirklich dort war ich bei diesem Besuch aber nicht gewesen. Beim nächsten Mal geht es dann vielleicht zum Portobello Beach.

Später habe ich mich noch mit ein paar Mädels aus dem Teaching Assistant Programm zum Kaffee getroffen. Außerdem waren wir natürlich noch auf dem Calton Hill, um eine schöne Aussicht über Edinburgh und dem Arthur's Seat zu genießen. Da es schon dunkel war gibt es hiervon leider keine schönen Bilder, aber die Aussicht über die beleuchtete Stadt war trotzdem toll. Auch hier gibt es beim nächsten Bescuh vielleicht noch ein Bild im Hellen. Außerdem haben wir noch ein bisschen mach Geschenken für das Geburtstagskind am Sonntag gestöbert.

Außerdem habe ich noch den Weihnachtsmarkt besucht, der zugegebenermaßen viel schöner ist als der kitschige Weihnachtsmarkt in Glasgow:





Abends wurde dann im Irish Pub gefeiert und später in einer anderen Bar einer Band gelauscht, wobei ich den Süden Edinburghs mit dem Ausgehviertel am südlichen Fuß des Schlossberges kennengelernt habe. Es wurde spät, und um halb vier war ich dann auch endlich im Hostel.

Am nächsten Morgen war bei mir ausgiebiges Frühstück mit einem der Zimmernachbarn aus dem Hostel angesagt. Danach habe ich beim Spaziergang noch ein paar schöne Schnappschüsse vom Schloss, den Princess Gardens und so weiter machen können.










Man sieht, das Wetter war wieder mal unglaublich gut. Ich habe ziemlich viel Glück mit meinen Ausflügen könnte man meinen. Zwar war ich ein bisschen neidisch auf die ganzen Schnee-Bilder aus Deutschland, aber lieber ein sonniger und eher herbstlicher Wintertag als Regenwetter!

Auch heute habe ich mich nachmittags wieder mit drei der Mädels getroffen, und wir sind ein bisschen durch die Läden geschlendert,w as ja hier sonntags glücklicherweise garkein Problem ist. Dabei habe ich auch für den ein oder anderen ein kleines Weihnachtsgeschenk erworben, also seid gespannt! ;)



Am Abend waren wir dann gemeinsam mit Sarah dem Geburtstagskind noch Essen in einem karibischen Restaurant, im Studentenviertel der Südstadt und wir waren alle ziemlich überrascht, wie schaft dort gegessen wird. Während uns am Anfang sehr kalt war in dem Laden waren wir alle ziemlich am Schwitzen als unser Essen kam, haha. Sehr interessant auf jeden Fall. Für kleine Rubens gab es natürlich die Möglichkeit, das Essen mit Chili-Soßen noch weiter zu verschärfen.


Mein vegetarisches Chili mit Reis und Brot. Außerdem gab es viel Fisch, der nach Angaben der anderen aber auch ziemlich scharf war. Und sogar der Chickenburger war mit über nach in Chili eingelegter Ananas und Chili-Majonaise versehen.

Abends um 22 Uhr war ich dan wieder in Glasgow, geht mit dem Zug eigentlich echt fix (54 min von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof), wo Geschenketime war! Schon in der Woche habe ich von Bib eine wunderbare Adverntskalender-Karte bekommen, die ein wunderschönes Weihnachtliches Windlicht darstellt.
 
Als ich am Sonntag dann heim kam lag Paket für mich bereit, über das ich mich dann auch sehr gefreut habe. Scheinbar war der Nikolaus aus Appenheim ziemlich schnell unterwegs. Da er auf dem Rückweg vermutlich noch ein paar Tage länger braucht und Rudolph vielleicht in den Highlands einen kleine Pause einlegen will kann ich leider kein Bild posten, um den weiteren Geschenkeempfängern nichts vorwegzunehmen. Aber nächte Woche wird das dann nachgeholt =)

Außerdem hat Ruben ja schon Nikolaus gespielt und bei seinem Besuch ein Paket seiner Eltern zum ersten Advent mitgebracht. Das habe ich dann auch noch auspacken dürfen und habe jetz Schokolade satt und neue Teelichter zum Bestücken von Biancas Adventskalender! Ausgezeichnet.



Diese Woche war also ziemlich geschenkereich für mich. Vielen Dank an euch alle, ihr habt euch eure Mitbringsel redlich verdient. ☺
Ich bin schon gespannt darauf, was ich euch in der nächsten Woche so zu berichten habe, bis dahin viele Grüße an Alle und iene schöne winterliche Vorweihnachtszeit mit vielen Plätzchen, Schneespaziergängen, Kerzen und Weihnachtsmärkten!

Von A wie Ausnahmezustand bis Z wie Zugeschneit: Eine Woche ganz nach meinem Geschmack :)

So, nachdem das Chaos im öffentlichen Bereich nun so langsam wieder abnimmt und das Leben beginnt, wieder seine gewohnten Bahnen einzuschla...